Refreshertag bei Vivantes in Berlin

Unsere Sprachbegleiter -und mentoren sind weiter hoch motiviert und engagiert, das wurde deutlich beim Auffrischungstag am 2. Juli.

Ein Indikator war die große Resonanz auf die Veranstaltung, die initiiert wurde, um die Impulse der Fachweiterbildung zum Sprachbegleiter und -mentor zu verstärken.

Etwa 80 der über 340 Geschulten kamen und wurden von Kathrin Leffler, Sprecherin der Pflegedirektoren, herzlich begrüßt.

Das Wiedersehen mit den vier Dozentinnen erfreute zudem viele Teilnehmerinnen, die sich sehr offen auf die vier rotierenden Auffrischungsrunden einließen. Den Sprachtrainerinnen des Kompetenzteams um Sandra Mantz, Ing-Britt Tampe, Sabine Jürgens-Krenzin und Sandra Birkmann-Franke der Fachweiterbildung gelang es schnell, eine dichte, konzentrierte Arbeitsatmosphäre zu erzeugen.

Die Runden widmeten sich der inneren Haltung beim Sprechen und den professionellen kommunikativen Fähigkeiten. Themen wie eine Sprache der Gesundheit und Wertschätzung wurden an Beispielen diskutiert wie dem Zusammenhang einer positiven Wortwahl mit dem menschlichen Wohlbefinden.
Bei einem anderem Thema, der Stress- und Angstsprache, ging es um Druckwörter wie „müssen“ und stressfördernde Zeitbeschleuniger wie „beeil dich“ oder „mach‘ schnell mal“.
Angeregt tauschten sich die Teilnehmenden aus. Spürbar wurde, dass die gewonnenen Fähigkeiten auch noch viel stärker für die gegenseitige Beratung genutzt werden sollten.

In den Trainings nach der Mittagspause arbeiteten die Teilnehmenden an einem selbst gewählten Schwerpunkt. Hier ging es um Alltagssituationen in der Kommunikation mit Kollegen, Vorgesetzten, Patienten und um die eigene „Psychohygiene“.

Klar wurde, dass gute Medizin und Pflege auch eine professionelle Sprachhaltung braucht. „Wir sind die Brückenbauer zwischen der Welt der Patienten und der Medizin“, so Sandra Mantz . Es gehe nicht darum, die Dinge schön zu reden, sondern so zu beeinflussen, dass der schwierige Alltag nicht noch schwerer wird, so die Sprachtrainerin. Davon können alle bis in den privaten Bereich hinein profitieren.,

Zahlreiche Projekte und Ideen wurden vorgestellt: von positiver formulierten Beschilderungen und Anweisungen, Wortschatzkarten an den Standorten, einem Newsletter bis zu einer Plattform im Mitarbeiterportal vivaVivantes und hausübergreifenden Sprach-Stammtischen. „Vivantes durchdringen“, so das Motto.

Die Teilnehmenden zeigten sich gestärkt und begeistert von dem Tag.

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